Quelqu'une

(exposure studies V)

 

2016-2017

5+2AP

50x50cm, Print mounted on Acryl.

 

 

Quelqu'une developed of the exposure studies series into an independent project.

the photos were taken during a residency at the cité des arts international in Paris with the wardrobe brought along with me. As such, it shows a self-portrait series, which, however, undermines the concept pf portraiture: of representing a person's face.

I am reacting to medial omnipresence in the internet and the possibility of constant surveillance through deleting my face and merging it with digital information of my clothes and background. 

 

A lot of my work uses self staging in the image space. I am using myself, my body to create images to be shown in public. Thus, several questions arose over the years. I am particularly concerned about how mich presence, visibility the pictured person needs to still be represented. Being a women I am also conscious about the body-as-object-to-be-looked-at, that it inevitably becomes in a photograph. Since 2013 I am trying to "disappear myself" through using mechanical exposure, but increasingly random digital retouching technology to inscript bodies into spaces, anonymise them, etc. 

 

Dieses Projekt wurde von der fortlaufenden Exposure studies Serie in eine eigenständige Serie separiert.

Das Bildmaterial entstand während einer Residency in der Cité des arts international in Paris, das ich Monate später mit digitaler Retusche bearbeitete. In einer Zeit von Omnipräsenz in sozialen Medien, sowie möglicher Totalüberwachung, ist dies eine Methode des Sich-Entziehens, bei gleichzeitiger Frage nach wieviel Bildpräsenz ich haben kann, um als anwesend zu gelten. Diese Unschärfe zwischen anwesend und abwesend finde ich besonders interessant. 

Es entstehen unheimlicheAnti-Portraits, die mein Unbehagen, das das Zeigen von Gesichtern durch Fotografie mit sich bringt. So wurde Fotografie historisch schon früh zur Identifikation, Vermessung, usw. genutzt; während manche Fotografiertwerden als Aufwertung erfahren, haben andere wiederum Ängste um die Kontrolle des eigenen Bildes. 

 

Diese Ambivalenz des Begriffs exposure - belichten, exponieren, ausstellen, blosstellen - wird mit verschiedenen Experimenten untersucht: 

 

Das Bild wird durch die Verschmelzung surreal und verstörend; die gezeigte Person wirkt "geköpft" und doch lebendig.

 

 

Realisiert durch die Unterstützung des Landes Oberösterreich, ermöglicht durch die residency des bka in Paris.