NEWS: NEUE ZUGÄNGE – 21. Mai bis 12. Juni 2026 @ Die Kunstsammlung des Landes OÖ, Linz

 AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG, MITTWOCH, 20. MAI 2026, 18:30 UHR

 

Die Ausstellung NEUE ZUGÄNGE präsentiert die aktuellen Werkankäufe des Landes Oberösterreich aus dem Jahr 2025 und gibt Einblick in die fortlaufende Erweiterung der KUNSTSAMMLUNG. Als Ausdruck gezielter Förderung des regionalen Kunstschaffens zeigen die von einer Jury ausgewählten Werke die Vielfalt und Aktualität des zeitgenössischen Kunstgeschehens in Oberösterreich. Gezeigt werden 75 Arbeiten von 52 Künstlerinnen und Künstlern, die von Malerei über Skulptur und Fotografie bis hin zu Mixed-Media-Arbeiten ein breites Spektrum künstlerischer Techniken abdecken.

Eine Auswahl der Werke steht anschließend in der Artothek für den Verleih zur Verfügung.

 

Johannes Angerbauer Goldhoff / Herwig Berger / Berthold Ulrich Bosch / Eva Bosch / Elisabeth Czihak / Andreas Egger / Herbert Egger / Eva-Maria Eichinger / Sonnhild Essl / Astrid Esslinger / Alexander Fasekasch / Johanna Fessl / Ekaterina Fischnaller / Siegfried Füreder / Judith Gattermayr / Anita Gratzer / Margit Greinöcker / Inga Hehn / Stefan Heizinger / Doris Theres Hofer / Dagmar Höss / Bernadette Huber / Judith Huemer / Irma Kapeller / Johanna Klement / Klara Kohler / Manfred L. Koutek / Elisabeth Kramer / Evelyn Kreinecker / Peter Laher / Andrea Lehmann / Klaus Liedl / Linda Luse / Judy Mardnli / Gerlinde Miesenböck / Renate Moran / Claudia Pilsl / Susanne Purviance / Arnold  Reinthaler / Marion Reisinger / Antonia Riederer / Adelheid Rumetshofer / Marie Ruprecht-Wimmer / Anna Sophia Rußmann / Otto-Berthold Saxinger / Paul Schlager / Thomas Steiner / Regina Wahlmüller / Robert Wallner / Julia Weinknecht / Xiaoxue Xu / Julia Zöhrer

 

NEWS: "WHAT A VIEW! Zeit­genössische Foto­grafie in Ober­österreich" @ Francisco Carolinum Landesmuseum Linz/AT

17.4. – 12.7.2026

Vernissage 16.4.2026, 19 h

 

Museumstraße 14
A - 4020 Linz

 

Kuratorinnen: Sandra Kratochwill, Genoveva Rückert

Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Fotografie initiierte das Francisco Carolinum einen offenen Fotowettbewerb, der Fotografie in ihrer gesamten Bandbreite feiert, möglichst viele Menschen in Oberösterreich einbindet und sowohl professionelle als auch nicht-professionelle Fotograf:innen sichtbar macht. Das Projekt umfasste zwei Wettbewerbsschienen – eine für künstlerische Fotografie, die sich an Künstler:innen sowie an die Kunst- und Fotoszene Oberösterreichs richtete. 

To mark the 200th anniversary of photography, the Francisco Carolinum initiated an open photography competition that celebrates photography in all its facets, involves as many people as possible in Upper Austria, and showcases both professional and non-professional photographers.
The project comprised two competition tracks – one for artistic photography, aimed at artists as well as the art and photography scene in Upper Austria. 

https://www.ooekultur.at/exhibition-detail/what-a-view

 

ABOUT

Abb.: autres, 2021 – 2026
Abb.: autres, 2021 – 2026

In ihren fotografischen Arbeiten über Identität und Ort befällt Gerlinde Miesenböck immer wieder ein Unbehagen, Menschen individuell für ihre Projekte zu zeigen. Während dem Portrait hohe Bedeutung für Repräsentation und Selbstvergewisserung zukommt, stellen sich gleichzeitig ethische Fragen zu Kontrolle, Verbreitung und Überwachung. Diese Ambivalenz visualisiert sie, indem sie Menschen oft indirekt, angedeutet, versteckt, angeschnitten oder überarbeitet darstellt. 

 

Gerlinde Miesenböck studierte in Österreich, England und Finnland. Sie erhielt zahlreiche Preise, Stipendien und internationale Residencies. Ihre Arbeiten sind seit 20 Jahren auf der ganzen Welt zu sehen, u.a. in der Blucecoat Gallery (Liverpool), Central European House of Photography (Bratislava), Lentos Kunstmuseum (Linz), k/haus (Wien), Northern Center of Photograph (Oulu/FI), uvm.

In her photographic work exploring identity and place, Gerlinde Miesenböck is repeatedly overcome by a sense of unease about depicting individuals for her projects. While portraiture holds great significance for representation and self-affirmation, ethical questions about control, dissemination, and surveillance simultaneously arise. She visualizes this ambivalence by portraying people indirectly, suggestively, hidden, cropped, or retouched.

 

Gerlinde Miesenböck studied in Austria, England, and Finland. She has received numerous awards, grants, and international residencies. Her work has been exhibited worldwide for 20 years, including at the Blucecoat Gallery (Liverpool), the Central European House of Photography (Bratislava), the Lentos Art Museum (Linz), k/haus (Vienna), the Northern Center of Photograph (Oulu, Finland), and many others.